Geschichte und Tradition

Der Gasthof zur Post ist neben der Kirche und dem Mesnerhaus das drittälteste Anwesen in Lalling. Seit seiner Erbauung trägt das Gasthaus den Namen „Gasthof zur Post“. Im damaligen Verkehrsnetz lag Lalling in der Mitte zwischen den Orten Deggendorf und Grafenau.

Nachgewiesen werden kann, dass Lalling eine Pferdewechselstation der Post war.

Diese Gegebenheit war der Grund für die Namensgebung des Gasthauses. Bis zum Jahre 1981 war das Postamt Lalling im Gasthausgebäude untergebracht.


Dollmaier_um_1900

Am 04.11.1886 erwarben Xaver und Anna Dollmaier das Gasthaus. Zwei Jahre nach dem Kauf brach in Lalling ein Großbrand aus, der das Gebäude so sehr in Mitleidenschaft zog, dass es neu errichtet werden musste.

Der gemeinsame Sohn, Hans Dollmaier, übernahm das Unternehmen 1911 zusammen mit seiner Frau Babette. Gemeinsam führten sie den Betrieb 36 Jahre lang und übergaben ihn 1947 Hans und Maria Dollmaier.

Im Jahre 1977 wurde das Unternehmen an den damals 21-jährigen Hans Dollmaier und seine Frau Elisabeth weitergegeben, die es bis heute erfolgreich führen.


Mitarbeiter1930

Unter der Leitung von Hans und Elisabeth fanden die meißten Renovierungen und Ausbaumaßnahmen statt. Zeitgleich mit dem Bau des Saales wurde im Keller eine staatlich anerkannte Bundeskegelbahn eingerichtet.

Auch eine Schießhalle für die St. Guntherschützen fand im Neubau Platz. In der gleichen Baumaßnahme wurde ebenfalls im Untergeschoss ein Musikkeller eingeplant, der nach einer Komplettrenovierung bis heute für die verschiedensten Veranstaltungen genutzt wird.

Ein weiterer Neubau erfolgte 1989: Das Poststüberl als Anbau an das bereits bestehende Nebenzimmer. Sowohl die Renovierung des Saals als auch die Erweiterung des Biergartens wurden im Jahr 2005 durchgeführt.

Das jüngste Aushängeschild des Gasthofs zur Post ist der knapp 250 Jahre alte Zehentstadel, dem 2008 durch eine Innenrenovierung ein neues Gesicht gegeben wurde und jetzt auch als Räumlichkeit für Hochzeiten genutzt werden kann.